13. April 2018

Wochenrückblick

April 13, 2018 5 Comments

Hallöchen alle zusammen!

Was tut man am besten während einer Vorlesung? Genau! Bloggen! 

Es ist Freitag und das Wochenende steht bevor. Erst einmal muss man aber den Tag heil überstehen. Und was für ein langer Tag es doch ist...  Momentan sitze ich in einer Vorlesung (Einführung in das Recht) und heute Abend geht es noch Arbeiten. Danach beginnt die wohlverdiente Pause und Ruhe, dass das Wochenende uns verspricht. Leider währt dieser für mich nicht so lange.

Seit Wochen versuche ich früher aufzustehen, und dadurch mehr vom Tag zu haben. 
Gott ist das schwer!

Ich bin ein normalerweise treuer Verfechter des langen Schlafens und des spät zu Bett Gehens. Leider aber sind die Zeiten vorbei für mich. Selbst  wenn ich so lange schlafen wollen würde, so weckt mich mein geliebter kleiner Bruder, den ich sehr gerne aus meinem Reich dann hinauswerfen würde. Aber jammern bringt nichts. Augen zu und durch, heißt es doch so schön (naja, hier mehr Augen auf und durch).
Wieso ich mich dazu entschieden habe? Naja, ich habe gemerkt, dass ich einfach nun zu viel vorhabe, um einfach länger zu schlafen. Unter der Woche hab ich ca. 5-6 Stunden schlaf am Tag. Ja, das ist wenig, aber ich muss schon um fünf Uhr morgens aufstehen und irgendwie gewöhnt man sich daran :). Zusätzlich gehe ich seit Kurzem jeden Dienstag, Donnerstag und samstagmorgens ins Fitness-Studio. Ja ihr habt richtig gelesen: Ich mache Sport! Das der Tag mal gekommen ist unglaublich ... Ich kann es selber noch kaum fassen. Was noch unfassbarer ist, dass es mir Spaß macht 😱. Ich glaube, der Weltuntergang naht!

Auch will ich am Tag wenigstens bisschen mit meiner Familie verbringen (auch, wenn es oft nur eine Stunde ist). Vor wenig mehr als drei Jahren kam mein kleiner Bruder auf die Welt und so will ich besonders bei ihm sein. Ich lieb den kleinen Scheißer :) Auch, wenn er mir oft auf den Keks geht, genauso wie mein anderer kleiner Bruder (20), der mich gerade mit seinem Abistress total kirre macht (En viel Glück btw 😚), hab ich beide doch lieb. Ach. Geschwisterliebe. Einfach zum Kotzen. 

Zusätzlich stehen das BAföG und ich nicht gerade sehr nahe, was es noch schwerer macht, sich zu einigen.

Hinzu kommt, dass ich 6 Klausurfächer habe und es daher sehr viel zum Vorbereiten gibt.

Weiterhin will ich ein Auslandssemester in Schottland machen und das Semester darauf muss ich ein Praxissemster im Ausland verbringen und mein Ziel ist Kanada oder Australien. Mal schauen, ob es klappen wird!

Arbeiten tue ich mittlerweile auch mehr (Freitag-, Samstag- und Sonntagabends). Zeit für Freunde finde ich immer (aber halt oft nach der Arbeit :) )

Nebenher läuft leider dieser Blog mehr so dahin. Ich versuche wirklich mein bestes zu geben, diesen noch am Leben zu erhalten, weil ich es einfach liebe, das hier zu machen 💚
Meine lange fahrt zu meiner Uni nutze ich immerhin sinnvoll: Ich schaue entweder was auf Netflix oder ich lese sehr viel. Bald schon kommt auch eine neue Rezension online.

Wie ihr seht, ist mein Leben etwas hektischer geworden (das oben war nur ein kurzer Überblick), aber ich liebe es momentan. Ich mag es, wenn viel los ist. Dadurch langweile ich mich wenigstens nicht ;)

Wie steht es mit Euch? Ihr kennt es wahrscheinlich auch, wenn einem der Kopf raucht vor lauter Terminen oder? 

Ich wünsch euch allen ein erholsames Wochenende und einen guten Start in die nächste Woche!

"Nichtstun macht nur dann Spaß, wenn man eigentlich viel zu tun hätte." - Noël Coward

9. April 2018

Forever again: Für alle Augenblicke wir - Lauren James

April 09, 2018 9 Comments

384 Seiten | Loewe Verlag  | Band 1 | Hardcover: 18.95€ | E-Book: 14,99€ | Amazon 



Beschreibung:

Auf einer Burg in Schottland verliebt sich Kate in Matthew, an Bord eines Segelschiffes sieht sie ihn wieder und schließlich begegnen sich die beiden an der Universität von Nottingham. Allerdings liegen zwischen diesen drei Ereignissen fast 300 Jahre ...

Immer wieder kreuzen sich die Wege von Katherine und Matthew, jedes Mal verlieben sie sich unsterblich und jedes Mal bringt der Lauf der Weltgeschichte sie auf tragische Weise auseinander. Doch wie oft kannst du die Liebe deines Lebens verlieren?
Nottingham, 2019: „Das nächste Mal ziehen wir irgendwohin, wo es warm ist“, seufzt Matt und küsst Kate leidenschaftlich.
Carlisle 1745, während des Jakobiteraufstands: Matthew legt seine Hände um Lady Katherines Taille, um ihr auf den Kutschbock zu helfen. Einen langen Moment blicken sie sich in die Augen.
Southampton, 1854: Als Junge verkleidet tritt Katy in den Dienst von Kriegsjournalist Matthew Galloway. Hoffentlich merkt er nicht, dass sie eine Frau ist.
Nottingham, 2039: Beim Googeln entdeckt die Biologiestudentin Kate ein Foto ihres Laborpartners Matt. Doch das Foto ist bereits zwanzig Jahre alt. Wie kann das möglich sein?




Meine Meinung:

„>>Kate<<, sagte Matt und rieb ihre Schulter.
 >> Wie viel Uhr ist es?<<, murmelte sie. >>Die Versammlung fängt erst um neun an.<<
>>Welche Versammlung?<<
>>Die der Suffragetten, Matthew<<.“ -Seite 157

Weniger wäre mehr, das war mein erster Eindruck dieser Geschichte. Danach kam nervig. Die Geschichte ist eine sehr gute Idee, nur ist zu viel in einem Buch drinnen. Es wirkt alles sehr über den Haufen geschmissen und dadurch kommt man nicht wirklich in die Story hinein. Ich hätte es viel besser gefunden, wenn man sich mehr Zeit dafür genommen hätte, denn so habe ich nicht das Gefühl, als hätte die Autorin das gemacht.

Aber erst einmal zum Anfang. 
Die Geschichte beginnt eigentlich recht gut. Kleines Manko: sobald man das Gefühl hat, sich in der Story zurechtzufinden, wird man mit sehr vielen Rückblicken in verschiedenen Zeiten bombardiert. An sich keine schlechte Sache, nur passiert das ziemlich oft, sobald es interessant wird. Die Rückblicke in die verschiedenen Leben und dadurch Zeiten fand ich nicht schlecht. Alle waren echt interessant und haben mir das lesen echt versüßt. Leider aber kamen diese zu abrupt und haben einen somit aus dem Lesefluss hinausgeschmissen. Auch war es am Anfang zusammenhanglos, was traurig war. Man bekommt nicht die Zeit, die Hauptcharaktere wirklich kennenzulernen oder sich in der Geschichte zurecht zu finden.

Dieses Buch hätte man gut in zwei aufteilen können! 

Je weiter man liest, desto mehr hört dieses Abrupte auf und so hat es doch meine Meinung Richtung Ende ändern können. 
Trotzdem fand ich die ganze Geschichte einfach zu schnell. Besser hätte ich es gefunden, wenn man mit der Hauptperson Stück für Stück mit ihr zusammen, ihre Vergangenheit erkundet hätte. Auch diese schnelle Akzeptanz, dass sie mehrere Leben hatte, verstand ich nicht. Ich wäre total verstört und hätte alles infrage gestellt. 

Nun aber zum Schreibstil. Dieser war flüssig und konnte mich ab und zu auch mal packen. Leider aber schrieb sie einfach zu schnell und hätte sich vielleicht auf ein paar Details mehr konzentrieren können. Auch verstand man einige Handlungen der Hauptpersonen nicht ganz, weil es einfach zu abrupt kam oder die Handlungen hatten nicht an tiefe, wie sie es eigentlich verdient hätten. 
Die Umgebung hat sie gut beschrieben, sodass man sich etwas davon gut vorstellen konnte. Mit mehr Mühe und Details hatte sie sich der Vergangenheit gewidmet, was ich nicht schlecht fand. Auch wirkte die Recherche sehr gut, und nicht komplett aus der Nase hinaus gezogen. 

Mit den Charakteren hatte ich so weit ganz gut gefunden. Matthew und Kathrine aus dem Jahr 2019 fand ich so unglaublich goldig und witzig. Die Idee, ihre Tagebuch bzw. Zettel und E-Mail Krieg (ja, richtig gelesen), zwischen den Kapiteln zu bringen, fand ich so toll. Ich hab gerne ihre Unterhaltungen gelesen, denn von denen zwei hat man am wenigsten lesen können. Trotz ihrer Präsenz, die sich fast über das ganze Buch hingezogen haben und das Jahr 2019 im Jahre 2039 eine sehr große Rolle gespielt hat.

„ >>Du bist kein Gänse-Ei<<, murmelte er im Traum.
>>Danke , da bin ich aber beruhigt<, frotzelte sie.<<“ -Seite 182

Fazit:

Alles in allem hat mich die Story etwas enttäuscht und war nicht das, was ich erwartet habe. Trotzdem werde ich wahrscheinlich dem zweiten Band eine Chance geben. An manchen stellen hat es mich schmunzeln lassen und daher hat am Ende doch meine Meinung ändern können.

Bewertung:

Gut gemeinte 2 von 5 Sternen.





9. März 2018

Wintersong - S.Jae-Jones

März 09, 2018 19 Comments
464 Seiten | IVI Verlag | TB: 15.00 € | Ebook: 11,99€ | Band 1 | Amazon 


Beschreibung:

An jenem Tag, an dem das alte Jahr stirbt und die Grenze zwischen den Reichen der Kobolde und der Menschen verwischt, wandelt der Erlkönig durch die Welt der Sterblichen, auf der Suche nach einer Braut. Diese muss ihm in sein Reich unter der Erde folgen, den König ehelichen und sterben – denn nur durch ihren Tod wird die Wiedergeburt des neuen Jahres gewährleistet.
Seit ihrer Kindheit kennt die 18-jährige Liesl die Sage um den unheimlichen, faszinierenden Erlkönig. Als ein mysteriöser Fremder auftaucht und Liesls Schwester entführt, weiß Liesl: Nur sie kann ihre Schwester noch aus den Fängen des Erlkönigs befreien, indem sie ihm in sein Reich folgt und ihn anstelle ihrer Schwester selbst heiratet. Doch wer ist dieser geheimnisvolle Mann? Während Liesl noch versucht, ihre Gefühle zu verstehen, arbeiten die alten Gesetze der Unterwelt bereits gegen sie ... -Amazon


Meine Meinung:

Es fällt mir schwer, eine anständige Rezension zu diesem Buch zu verfassen. Wintersong gefällt mir vom Cover eigentlich gut. Nicht direkt supergut, wie die englische Ausgabe, aber die deutsche Ausgabe ist auch nicht schlecht. Der Titel passt auch perfekt zum Inhalt, also bin ich eigentlich damit zufrieden.
Als ich die Beschreibung gelesen habe, um was es in diesem Buch geht, wollte ich es unbedingt lesen. Es hat mich sehr an plötzlich Fee erinnert und abgesehen davon liebe ich solche Erzählungen. Ich habe vieles erwartet. Ein Jugendroman das nur so von Liebe strotzt. Ein Buch, das einfach geschrieben ist und bei dem ich einfach abschalten könnte. Abschalten konnte ich nicht wirklich, denn die Geschichte hat mich mit sich gerissen. 
Dieses Buch ist wirklich etwas Besonderes. Eigenartig, wirr, widerspenstig und so voller Tücken.

Mein erster Eindruck von diesem Buch war: eigenartig. Ich wusste nicht, was ich davon halten sollte. Die Handlung war wirr und ich konnte mich nicht ganz auf diese konzentrieren, weil die Autorin nie recht zum Punkt kam. Es hat gut begonnen, nur wurde es nach und nach wirr. 
Was man aber von Anfang an mitbekommen konnte, war die Liebe zur Musik. Die Autorin berichtet von ihr mit solch einer Begeisterung, dass man selbst irgendwann anfängt, sich darin zu verlieren.
Es gab eine Stelle im Buch, in der hat Lisl, oder auch Elisabeth, mit ihrem Bruder Josef für einem wichtigen Vorspielen miteinander musiziert. Beim Vorspielen von Josef und Lisls Stück ist die Aufregung auch auf mich übergegangen. Mit jedem weiteren Satz schlug mir das Herz bis zum Hals. Ich konnte die Musik fühlen, die sie spielen. Ich hatte das Gefühl, als könnte ich sie hören. Das war einfach nur unglaublich. Ab diesem Zeitpunkt wusste ich, dass es WIRKLICH eine außergewöhnliche Gesichte ist.

Von Anfang an fällt einem der verwirrende Schreibstil der Autorin einem auf. Kein Buch, das ich mir zum Entspannen gesucht hätte. Der Schreibstil ist wie die Musik in diesem Buch, sie schreibt wirr, hitzig und irreführend. Sie springt und spielt mit einem, sie ist düster und arglistig aber auch verträumt. 
Ich hab noch nie so einen Schreibstil gelesen. 
Nach und nach gewann man den Eindruck, dass die Autorin nicht eine Geschichte schreibt, sondern etwas komponiert. Anfangs wirkten die ganzen Szenen rau und etwas ungeschliffen. Es fängt mit etwas Kindlichem an und wird nach und nach düsterer. Dann hellt sie sich auf und hat wieder seine Auf und Abs. 
In dieser Geschichte feilt Elisabeth immer wieder an der Musik, die sie so sehr liebt. Und mit jedem Schleifen am Stück von Elisabeth kommt es mir so vor, als würde die Autorin der Geschichte mehr Wesen zuteilen. Was am Anfang rau und roh wirkte, verschwindet nach und nach. Mit jedem Wachsen von Elisabeths Wesen und auch ihrem Stück wandelt sich mit der Geschichte auch die Intensität.

Am Anfang, noch bevor ich das Buch gelesen habe, habe ich eine Geschichte wie plötzlich Fee erwartet. Etwas Helles, Magisches. Diese Geschichte ist eher düster und mehr wie eine Warnung. Sie erinnert mich an alte Märchen und hat nichts Zauberhaftes. Wer den Film Pans Labyrinth kennt, kann es vielleicht etwas nachvollziehen, was ich damit meine. Auch diese Geschichte hatte die Feen und die Wesen sehr gut aufgegriffen. Sie wirkten mysteriös aber waren nicht direkt die Wesen, mit denen man unbedingt lange Zeit verbringen sollte. Sie waren brutal, schön aber auch anders. 
Das Buch war aber nicht die ganze Zeit über so … anders. Zwischen drinnen war sie so verspielt, dass ich nicht mehr aus dem Grinsen heraus kam. Die Geschichte wurde plötzlich irgendwie süß- zuckersüß. Sie kam mir immer mehr wie ein Märchen vor. 
Dann aber wandelte sie sich wieder. Und mehr noch wie ein Märchen erinnerte sie mich an ein Lied. Ist sie vor Kurzem süß gewesen, schlägt sie um auf bösartig, sinnlich. Man ist plötzlich am Höhepunkt des Stückes angelangt. Man will weiter lesen. Man will die Musik wieder hören, die die Geschichte einem singt. 
Nach und nach wurde mir bewusst, um was es wirklich in dieser Geschichte geht. Sie geht um Selbstfindung, Scham seiner Interessen, Unterdrückung durch die Eltern und Familie, nicht verstehen und schließlich erschreckende Freiheit. Die Freiheit sich selbst zu entfalten. 
Alles zeigt die Züge des Lebens sehr gut dar. Ihre Rauheit und Intensität. Die Autorin hat es wirklich geschafft, das Leben einzufangen und es sehr gut zu erklären. 

Während dem Lesen der Charaktere, kommt es einem nicht so vor als würde man wirklich etwas über die Charaktere lesen. Die Autorin schafft es, das ganze Dasein der Figuren darzulegen. Ihre Seele WIRKLICH auf Papier zu bringen. 


Fazit:


Es ist kein leichtes Buch für zwischendurch. Es ist schwer. Nicht vom Schreibstil her, sondern von der Art der Geschichte. Was am Anfang für mich eigenartig war, und noch immer ist, wandelte sich nach und nach und ich habe angefangen, es zu lieben. 
Ich muss sagen, dass kein Buch für jedermann ist. Es ist eines der merkwürdigsten Geschichten, die ich jemals gelesen habe. Eine Geschichte, das mehr, wie ein Lied klingt und einem in seinem Stück gefangen hält, bis die Autorin beschließt, diese Magie aufzulösen. Dieses Buch hat mich seit Langem so sehr gefesselt wie kein anderes. 
Ich kann es kaum erwarten Band 2 zu lesen! 

Bewertung:


5 von 5 Sternen

Mythos Academy Colerado 1: Bitter Frost - Jennifer Estep

März 09, 2018 12 Comments

384 Seiten | IVI Verlag | TB: 16,99€ | ebook: 12,99€ | Band 1 | Amazon


Beschreibung:

Mit ihrer »Frost«-Reihe begeisterte Jennifer Estep unzählige Fans in Deutschland. Doch ist der Kampf gegen Lokis Schnitter wirklich vorüber? Auf der Mythos Academy in Colorado geschehen besorgniserregende Ereignisse, aber nur wenige erkennen die Zeichen. Rory Forseti ist eine von ihnen. Trotz ihres jungen Alters hat sich die Spartanerin bereits im Kampf gegen Loki bewiesen. Dennoch ist sie eine Außenseiterin an ihrer Schule, denn ihre Eltern waren Schnitter – Verbrecher im Dienste Lokis. Rorys Vorsätze, endlich Freunde zu finden, werden über den Haufen geworfen, als sie Zeugin eines Mordes wird. Und wie sich herausstellt, stecken auch noch Lokis Schergen dahinter! Rory kann nicht zulassen, dass erneut Menschen durch die Schnitter leiden. Als eine Spezialeinheit sie für den Kampf gegen den Feind rekrutiert, gibt es für Rory kein Zurück mehr.


Meine Meinung:

Das Cover ist wie immer sehr schön und ich liebe es einfach, wie wenig und doch so viel darauf abgebildet ist! Auch das helle Design gefällt mir sehr gut. Wenn man genauer hinschaut, merkt man, dass sich in den Augen der abgebildeten Person eine ausgestreckte Hand mit einem Schwert abgebildet ist. Die Idee finde ich super und passt auch sehr gut zum Inhalt!

Schon in der dem Teil, in dem Rory Foresti in der Frostreihe erschienen ist, fand ich sie schon interessant. Daher war ich froh, auch mal aus ihrer Sicht zu lesen. Vor allem da ihre Eltern Schnitter waren.
Der Anfang war ähnlich wie bei der Frost Reihe. Man liest aus der Sicht von Rory, die ihren ersten Tag an der Schule gleich wieder von den anderen geschnitten wird. Sie geht trotzdem mit erhobenem Haupt in die Schule und meistert den Tag. Ganz nach Spartaner Art. Das finde ich echt bemerkenswert. Ich hätte aber gerne noch mehr von ihrem Unterricht mitbekommen oder ihrem Alltag an der Schule. Einfach mehr Details. Diese kam mir etwas zu knapp. Bei der Frostreihe konnte man da immer so schön hineinblicken.

Trotzdem war es nicht schlecht. Der Schreibstil der Autorin ist wie immer fesselnd und sie weiß, wie sie in wenigen Worten einen an das Buch binden kann. Etwas mehr Details bei der Beschreibung hätte ich mir zwar gewünscht, aber es war jetzt nicht so, als hätte man sich nichts vorstellen können. Das Vorwissen, das man durch die Frostreihe schon gesammelt hat, hat hier definitiv weiter geholfen.
Die Charaktere sind wie immer alle Spitze! Sogar Gwen hat hier eine ganz bestimmte feste Rolle, was ich toll finde. 
Rory finde ich als Person unglaublich sympathisch. Sie passt perfekt als Hauptfigur und ist sehr interessant zu lesen. 

Fazit:

Eine kurze und knappe Rezension. Wer meine Meinung zu der Frostreihe schon kennt, weiß, wie sehr ich es genossen habe, diese zu lesen. Hier ist es nicht anders! Es ist ein toller Auftakt in ein neues Abenteuer aber diesmal in der Sicht von Rory Forseti, Gwens Cousine. 


Bewertung:


4 von 5 Sternen.

8. Februar 2018

Winterfeuer - Aileen P. Roberts & Stephan Lössl

Februar 08, 2018 5 Comments
502 Seiten | Papierverzierer Verlag | TB- Preis: 14,95 € | Ebook-Preis: 4,99€ | Amazon

Beschreibung

Caitir ist eine junge Frau, die in der Siedlung an der Westbucht (Skara Brae) lebt, soll mit einem Mann des Adlerclans verheiratet werden. Sie wurde zwar bei den Priestern ihres Clans ausgebildet, wartet jedoch schon seit langer Zeit auf ihre Vision, die sie zu einer Steinweisen machen wird. Sollte diese letzte Prüfung misslingen, wird es in den Augen ihres Vaters Zeit, endlich mit Brork vom Adlerclan eine Familie zu gründen, obwohl dieser Clan einen seltsamen Totenkult betreibt und Caitir ihn abstoßend findet.
Andrew ist ein vom Job gelangweilter Reiseleiter in Schottland. Er ist genervt von Touristen, die sich alles andere als ernsthaft für die Geschichte des Landes interessieren. Archäologie, Steinkreise und andere Relikte aus alter Zeit faszinieren ihn, und so unterhält er sich nach Feierabend mit Archäologen, die am Ness of Brodgar, dem Herzen des neolithischen Orkney, Ausgrabungen durchführen. Die ihm sympathische Archäologin Dianne berichtet von dem, was sie Anhand der Grabungen über die Menschen der Steinzeit herausgefunden haben.
Nach ihrer vermeintlichen Vision erkundet Caitir die Insel, trifft auf die Welt unserer Zeit, mit der sie nichts anfangen kann. Ihre Siedlung ist zerstört, und sie hält Andrew für den Schuldigen, den sie deswegen zu töten versucht.

Meine Meinung

Dieser Titel hat so einen Widerspruch in sich, dass ich einfach lesen musste, um was es geht. Das war der Grund, weshalb ich auf diesen Titel bei Lovelybooks geklickt, und direkt an der Leserunde teilgenommen habe. Schon am Anfang hat mich die rührende Geschichte von den Personen hinter diesem Buch mich an dieses gefesselt und ich bin froh darüber, dass ich die Chance bekommen habe, dieses Buch zu rezensieren. Dafür nochmals ein Herzliches Dank!

Die Geschichte beginnt vorab erst einmal mit einer Einleitung vom Co-Autor. Der Mann von Aileen P. Roberts richtet sich hier an den Leser und entschuldigt sich vorab, falls es einen kurzen Bruch in der Geschichte gibt, weil er es nach der Idee seiner verstorbenen Frau weiter geschrieben hat. Diese Zeilen haben mich wirklich berührt und so bin ich Ernstafter an ein Buch herangegangen, als ich es je gemacht hätte. 

Schon seit Langem interessiert mich Archäologie sehr und, würde es nicht so schlecht bezahlt werden, wäre es neben Journalismus mein Traumjob! So aber begnüge ich mich, darüber zu lesen.    Ich muss sagen, man kann hier sogar sehr viel darüber lesen! Die Autorin hat sich sehr mit der Gegend, in der die Geschichte spielt, auseinandergesetzt.  Man liest sehr viele kleine Details, die einem helfen selbst an diesen Ort zu gehen. Für manch aber könnte es zu viel Details sein und auch die Spannung heraus nehmen. Da ich es aber interessant fand, habe ich trotzdem weiter gelesen, obwohl es leider wirklich etwas von der Spannung genommen hat. ABER es gehörte einfach dazu.

Es war mal interessant, dass die Sichten der Personen sich immer wieder gewechselt haben und man so einen genaueren Einblick in das Innenleben der einzelnen Personen bekommen hat. Das hat die Autorin und ihr Mann sehr gut hinbekommen und die beiden haben es so geschafft, dass wirklich jede Person in diesem Buch einen eigenen Charakter hatte. 
Der Schreibstil an sich war flüssig und den Wechsel an Autor habe ich kaum mittbekommen. So aber hatte ich einfach das vergnügen, eine interessante Story zu lesen. 
Andrew (einer der Hauptpersonen) war mir am Anfang etwas weinerlich und daher verstand ich nicht, was Cait in ihm fand. Er verkörperte aber sehr gut die heutige Gesellschaft und diese „weiche“ Seite. Cait, die von der Vergangenheit war, war hingegen sehr viel interessanter. Sie hat versucht sich etwas anzueignen, wie die ihr völlig fremde Sprache, als vorn herein zu sagen, dass sie es nicht kann. Ihre Sicht, eigentlich alle Sichten aus ihrer Zeit, las ich wirklich gerne.

Durch den angenehmen Schreibstil hatte ich keine Probleme das Buch mal auf die Seite zu legen und später weiter zu lesen. Es war zwar interessant, aber wirklich die große Spannung hat mich jetzt nicht gepackt. Viel mehr das Interesse was die Archäologen noch ausgraben werden, und wie es wohl enden wird. Versteht mich nicht falsch! Spannung gab es schon hier und da, aber nicht direkt durch das ganze Buch hinweg. Leider auch etwas zu selten.

Das Ende fand ich rührend aber auch viel zu kurz geraten. Es lässt viel zu viel offen und wirkt eher so, als würde man schnell ein Ende schreiben. Es ist einfach zu abrupt und hätte auch ruhig weiter ausgebaut werden können. So bleiben einfach Fragen, wie „Was passierte mit Andrew und den anderen?“ offen. 


Fazit

Alles in allem war es ein wirklich gutes Buch, das ich gerne gelesen habe. Es war mal eine neue Geschichte, die ich bisher so noch nie gelesen habe. Leider fehlte für meinen Geschmack zu oft die Spannung, auch wenn sie hier und da mal vorhanden war. Auch hat mich das abrupte Ende gestört, denn es hätte ruhig noch weiter ausgebaut werden können oder langatmiger sein können. Trotzdem habe ich mich kein einziges Mal gelangweilt und habe es genossen, es weiter zu lesen und mich entführen zu lassen. Es war definitiv ein gutes Buch für zwischendurch!



Bewertung

3 von 5 Sternen

4. Januar 2018

Abenteuer Halbmond - Evadeen Brickwood

Januar 04, 2018 14 Comments
Bildergebnis für Abenteuer Halbmond
306 Seiten | TB: 11, 45 € | ebook: 3,49  | Amazon

Beschreibung:


 Als ob Erwachsenwerden in den siebziger Jahren nicht schon schwierig genug wäre! Teenager Isabell Bertrand ist zu rebellisch und eine neue Behandlungsmethode mit Hypnose soll Abhilfe schaffen. Dr. Albrecht führt sie in ihre frühe Kindheit - und immer weiter - zurück. Kann diese in Seidensaris gekleidete Schönheit wirklich sie selbst gewesen sein? Jahre später wird Isabell zu einer Hochzeit in Pakistan eingeladen und die Erinnerungen drängen sich ihr auf. Mit unerwarteten Folgen.



Meine Meinung:


Ich hatte mich kurz entschlossen, mich bei einer Leserunde bei Lovelybooks für dieses Buch zu bewerben. Ich fand die Idee echt interessant und war gespannt, wie es wohl weitergehen wird. Ich hatte vieles erwartet aber nur das nicht! 

Der Klapptext lässt vieles vermuten, allen voran eine Liebesgeschichte. Womit ich allerdings nicht gerechnet hätte, war ein so außergewöhnlicher Schreibstil wie dieser hier. Es gab zwar hier und da paar Fehler über, die man nochmals drüber schauen sollte (einfach vom Satzbau und der Grammatik her, die ich mir aber nicht markiert habe), aber alles in allem hat mich der Schreibstil sehr gefesselt, sodass ich dieses Buch innerhalb eines Tages durchgelesen hatte. 

Ich finde es interessant, dass sich die Autorin die siebziger Jahre ausgesucht hatte und vor allem ein Land wie Pakistan. Auch ihre Schilderungen waren recht lebendig und man konnte durch die ausführlichen Beschreibungen alles so gut vorstellen, als wäre man selber dort. Diese Beschreibungen waren aber keineswegs zu lang, sondern genau richtig. Ab und an ging mir zwar die verständnislose und unbekümmerte Art von Isabell (Hauptperson) auf die Nerven aber sie war trotzdem eine gute Hauptperson, in dessen Sicht man gerne gelesen hatte. 
Schade allerdings fand ich, ihre Abneigung nicht mehr über ihr vergangenes Leben zu erfahren. Darauf hatte ich mich am meisten hier gefreut. Worüber ich froh allerdings war, dass es nicht eine Typische 0815 Liebesgeschichte war. Generell kann ich nicht gerade behaupten, dass es eine typische Geschichte ist.  Sie ist viel mehr ungewöhnlich und hat sehr gute Höhepunkte und einen interessanten Schreibstil. Das ist das, was dieses Buch und diese Geschichte so besonders macht!
Die Hauptperson Isabell kommt aus Karlsruhe und ist am Anfang der Geschichte noch relativ jung. Man hat immer mal wieder Zeitsprünge und so bekommt man nur die wichtigsten Ausschnitte aus Isabells Leben mit. So kann es dann auch mal passieren, dass sie dann plötzlich neunzehn ist. Die Geschichte an sich fand ich sehr gut und die Idee dahinter einfach genial! 
Wie schon oben erwähnt, hätte ich es klasse gefunden, wenn man noch mehr über Isabells altes Leben erfahren hätte. Teils aber kam sie mir unrealistisch vor (ja ich weiß sie das jetzt anhört). Meine Schule hätte sich quer gestellt, wenn ich mit 15-19 gesagt hätte, ich nehm mir jetzt einfach 2 bzw. 6 Wochen frei und fahre ins Ausland. Dafür sind die Ferien da. Auch gab es hier ein paar Fehler. Am Anfang ihrer Pakistanreise bekommt man noch mit, wie es die Rede von zwei Wochen ist. Plötzlich waren es zwei Monate. Dann wieder sechs Wochen.

Gerne hätte ich auch noch viel mehr über die Kultur und die Lebensart der Menschen gelesen. Vor allem über das Leben der Menschen, die sie auf ihrer Reise kennengelernt hatte und auch mehr über die Lebensbedingungen in deren Länder.
Worüber ich auch gerne noch mehr gelesen hätte, wäre, was mit den Mädchen passiert ist, die auch mit bei der Entführung waren. Generell, wie es mit den Personen weiter ging. 
Auch fand ich es komisch, wie Isabell das ganze heruntergespielt hat. Von der Unverständnis ihrer Mitmenschen ganz zu schweigen. 
Ich hätte gerne mehr darüber gelesen, wie sich Isabell weiter entwickelt und auch mehr von ihren Reisen generell gelesen. 

Interessant wiederum fand ich, dass jede Person in diesem Buch einen eigenen Charakter zu haben schien und wirklich lebendig wirkten. Sie waren auf ihre Weise sehr unterschiedlich und besaßen auch das Potenzial eine Hauptperson zu sein. Ich habe selten erlebt, dass die Nebencharaktere solch eine tiefe zugesprochen wurden, selbst wenn sie nur einmal vorkam! Auch las man sehr gerne die unterschiedlichen Meinungen der Charaktere und durch diese Vielfalt an Meinungen, wirkte das Ganze sehr real. 

Das Ende der Geschichte war wie zu erwarten ein offenes Ende, aber ich hätte gerne noch mehr gehabt. Ich muss aber zugeben, dass es ein gutes Ende war, und bin somit größtenteils damit zufrieden. 

Interessant fand ich, eine Geschichte zu lesen, dessen Ort ich auch kenne. Wo ich schon einmal war und wo ich selber gerne meine Zeit verbringe. Lustig ist auch, dass ich an diesem Ort studiere  (Karlsruhe). So habe ich mich jedes Mal gefreut, etwas Vertrautes zu lesen, wie, dass die Isabell auch gerne im Schlossgarten ist. 


Fazit:

Eine sehr schöne Idee, die zwar noch ein paar Feinschliffe braucht, aber einen mit sich reist in ferne Länder. Es hat mich an sich gefesselt und durch den außergewöhnlichen Schreibstil, konnte man die Erlebnisse sehr gut nachvollziehenIch freue mich schon, mehr von dieser Autorin zu lesen! 
Es ist ein gutes Buch für zwischen durch, dass man sicherlich nicht mehr aus den Händen legen will!



Bewertung:


4 von 5 Punkten.