28. Dezember 2017

Neues Jahr neues Glück!

Dezember 28, 2017 4 Comments
Hallöchen alle zusammen! 

Letzter Zeit wurde es etwas stressig, da ich mehr gearbeitet habe und auch versucht habe, mehr Zeit für meine Familie einzuräumen. Lernen natürlich kommt auch noch dazu. Nun aber zum eigentlichen Beitrag:

Da das Jahr bald rum ist, habe ich gedacht, ich teile euch meine Neujahresvorsätze mal mit 😉.

Kurz und schmerzlos, hier ist meine Liste:
  1.  mehr lesen <--- wie jedes Jahr
  2. .mehr bloggen <--- auch wie jedes Jahr
  3. .gut das Grundsemester abschneiden und für das Auslandssemster anmelden
  4.  mehr reisen
  5.  mehr mit meiner Familie
  6. Abnehmen <--- wie jedes Jahr... klappt ja eh nicht 😁

Das wars schon eigentlich. Eigentlich ganz klein oder? 

Was habt ihr euch so vorgenommen?

Das wars auch schon von mir. Ich wünsche euch noch eine schöne Woche und einen guten Rutsch ins neue Jahr! (falls wir uns nicht mehr lesen :) ) 

Eure Alisia 

16. Dezember 2017

Evelyne Aschwanden - Anderswelt: Schattensuche

Dezember 16, 2017 10 Comments
628 Seiten | Verlag epubli | Preis ebook: 2,99€ | Preis TB 16,99€ | Amazon

Beschreibung:

»Ich habe keine Angst vor dem Tod. Vielmehr fürchte ich mich vor dem, was danach kommt. Sterben ist nicht schwer. Tot zu bleiben hingegen – das ist eine ganz andere Geschichte...«
Nach dem unerklärlichen Verschwinden ihres Bruders Viktor versucht die 15-jährige Maret, auszubildende Hüterin des Übernatürlichen, in ein normales Leben zurückzufinden. Doch mit einem Vater, der in seinem Labor Dämonen beschwört, einem Halbvampir zum Cousin und einer besten Freundin, die von all dem Wahnsinn um sie herum nichts ahnt, scheint so etwas wie Normalität unerreichbar. Als Maret beinahe schon die Hoffnung aufgegeben hat, ihren Bruder je wiederzusehen, trifft sie auf Yannik. Ausgerechnet der Neue, den alle in der Klasse nur als »Freak« bezeichnen, ist Marets Schlüssel zu Viktors Aufenthaltsort. Der jungen Hüterin bleibt nichts anderes übrig, als mit ihm zusammenzuarbeiten – auch wenn sie weiß, dass er etwas vor ihr verschweigt. Gemeinsam verstricken sich die beiden Jugendlichen in ein Geheimnis, das tief mit ihrer eigenen Vergangenheit verbunden ist und Dinge zum Vorschein bringt, die besser in den Schatten geblieben wären…


Meine Meinung:

Mit diesem Buch habe ich mich echt herumgeschlagen. Es viel mir ungewöhnlich schwer mich auf die Geschichte zu konzentrieren und diese erschien mir auch daher ungewöhnlich lang. Auch fällt es mir sehr schwer diese Rezension zu verfassen.

Fangen wir aber von vorne an. Das Cover finde ich nicht schlecht und passt gut zum Titel und zum Klappentext. Ich mag die hellen Farben sehr. Es macht es insgesamt interessant und das ist auch der Grund, weswegen ich es lesen wollte.

Schon von Anfang an viel es mir schwer, mich in der Geschichte zurechtzufinden und einzusteigen. Am Anfang hat mich die ungewohnte Formation des ebooks aus dem Konzept und damit aus dem Lesefluss gebracht. Nach und nach konnte ich es mehr recht als echt ignorieren. Danach kamen ein paar Rechtschreibfehler und Grammatikfehler hinzu, die mal jedem passieren kann (deswegen berücksichtige ich es auch in meiner Rezension nicht). Zu diesen Punkten kam noch hinzu, dass es ab und an sehr umgangssprachlich geschrieben worden war. Wer mich kennt und meine Beiträge durchgelesen hat, weiß, dass ich auch sehr umgangssprachlich schreibe. Hier allerdings war es so, dass es manchmal keinen Sinn ergeben hat. Auch hatte ich das Gefühl, das die Autorin ab und zu den roten Faden verloren hatte. Oft konnte ich nämlich Wiederholungen lesen. Vielleicht war es aber auch Absicht. 

Zu dem Ganzen haben sich auch ein paar Sinnfehler eingeschlichen, worüber ich schmunzeln konnte. So konnte ein Mann mit nur einem Auge sie mit beiden Augen anstieren und mit beiden Augen sie im Blick haben. Das wäre ja nicht so schlimm, aber es hat sich über das ganze Buch hinweg gezogen.
Zum Schreibstil hab ich ja bereits schon gesagt, dass ich es sehr ungewöhnlich fand. Der Schreibstil hat sich während des Lesens oftmals plötzlich geändert. Am Anfang war alles sehr chaotisch aber trotzdem noch interessant. Nach und nach aber wurde es unübersichtlicher und durch die ständigen Wiederholungen, und um ehrlich zu sein, sinnlosen Absätzen, hatte man das Gefühl, dass kaum etwas Neues zur Handlung hinzukam. Viel mehr wirkte es, als wäre sehr viel Zeit vergangen (in der Geschichte, was aber nicht so war). 

Mir ist aufgefallen, dass die Geschichte der von Chroniken der Unterwelt ähnelte. Ich vermute mal, dass die Autorin diese Bücher einfach verschlungen hat, genau wie ich. Was mich das vermuten lässt? Weil es ein paar Szenen gibt, die fast 1 zu 1 aus dem Buch sind (naja, Szenen oder mehr Sätze wie: Du weißt aber schon, dass das hier die Mädchentoilette ist?). 
Auch hat es mich an Chroniken der Unterwelt erinnert, weil es auch um die Schattenwelt ging und um Hüter, die zwischen den Grenzen beider Welten agierten. 

Nun zur Hauptperson in dessen Sicht es auch geschrieben ist. Maret ist mir so was von gegen den Strich gegangen. Ich hatte es noch nie, dass mir eine Person so unsympathisch war wie sie. Sie wiederholt sich ständig und ist oft auch weinerlich. Zu diesem Wiederholen kommt auch hinzu, dass sie über 22 Mal sagt, das sie naiv ist. Man liest zwar in ihrer Sicht, man hat aber nicht das Gefühl, als wäre sie echt. Viel mehr bekommt man den Verdacht, dass sie gezwungen wirkt. Auch nervte mich ihre Art, wie sie genervt war, wenn Yannik Fragen stellte, die nur ein Blickloser stellen kann (so heißen die "ahnungslosen" Menschen hier). Ja sorry, aber er ist erst neu hier und bisschen Verständnis muss man ja auch mal aufbringen. Immerhin erklärt es ihm ja niemand. Sie betont auf fast jeder Seite, dass sie eine Hüterin ist, aber am Anfang des Buches bekommt man mit, dass man nur ein Hüter ist, wenn man das Examen bestanden hat. Was sie nicht hat. Da wir schon mal beim Examen für die Hüter sind: Man bekommt am Anfang mit, wie sie versucht diesen zu bestehen aber je weiter man liest, desto weniger bekommt man davon mit. 
Bereitet sie sich jetzt gar nicht mehr vor? Trainieren tut sie auch so gut wie nicht und dafür lernen auch nicht. Was man stattdessen mitbekommt, ist, dass sie sehr große Angst hat und doch lieber eine Blicklose wäre, weil diese es ja so viel einfacher haben. Gleichzeitig aber schaut sie irgendwie auf diese herunter und spricht eher abwertend von ihnen. 
Sie versucht tough zu sein, was vielleicht zeigen sollte, dass sie auch trotz ihrer Angst mutig sein will. Das geht aber nach hinten los. Sie reagiert oft auch grundlos zickig und beklagt sich über ihr leben andauernd. Am besten fand ich es noch, als sie meinte, sie wolle aussteigen und nicht mehr weiter helfen ihren Bruder und dessen Freund zu finden. Das ist nicht dass, was mich aufgeregt hat. Viel mehr was danach kam. Sie gab sich just im gleichen Moment die Schuld, dass Yannik und ihr Bruder Lukas jetzt dank ihr die beiden nie wieder sehen werden. Ähm, ich hab nicht mitbekommen, dass sie etwas Hilfreiches zu dieser Suchaktion beigetragen hat und viel mehr hatte ich das Gefühl, das sie durch ihre Art es viel mehr behinderte. Außerdem hängt das Ganze nicht von ihr ab. Das realisiert sie auch einmal kurz, dass die Welt sich auch so weiter dreht. Kurz darauf aber verfällt sie wieder in Selbstmitleid und stellt noch einmal klar, wie naiv sie doch ist.  

Die Geschichte hat sehr viel Potenzial, und wenn die Hauptperson nicht nur immer wieder auf sich selber konzentriert wäre, sondern auch mal ihre Umgebung betrachten würde, dann wäre es um einiges besser. So allerdings dreht sich alles im Kreis und es wiederholt sich vieles immer und immer wieder. 
Lukas, Marets (Hauptperson) Bruder, ist um einiges interessanter und hat, im Gegensatz zu Maret, um einiges mehr Tiefe. Ihn kann man sich als Hauptperson schon besser vorstellen als Maret. Auch finde ich seine Ansichten überzeugender und wie schon gesagt: er hat einfach mehr Tiefe.


Fazit:

Auch, wenn die Rezension bis jetzt etwas harsch klingt, fand ich die Idee der Geschichte nicht schlecht. Es gibt sicherlich viele da draußen, denen es gefallen würde, nur hat es nicht meinen Geschmack getroffen. Was mich vor allem aber gestört hatte, neben der Hauptperson, war der sich ständig wandelnde Schreibstil. Auch wirkten die Stellen, an denen es spannend sein sollte, sehr gekünstelt. 


Bewertung:
1 von 5 Sternen.

12. Dezember 2017

Netflix Original - A Christmas Prince

Dezember 12, 2017 4 Comments

Sobald man das Wörtchen Netflix Original hört, geht man an einen Film/ Serie mit einer bestimmten Erwartung heran. So auch bei dem erst kürzlich erschienen weihnachtlichen Film a Christmas Prince.

Bei dem Titel erwartet man jetzt nicht unbedingt einen spannenden Aktionfilm. Viel mehr einen kitschigen Film. Ja, auch ich schaue ab und zu sehr gerne kitschige Filme. Am liebsten eigentlich genau solche Filme. Da es perfekt zur Weihnachtszeit passt, dachte ich also, warum nicht? 

In diesem Film spielt die Schauspielerin Rose McIver eine junge aufstrebende Journalistin, die die Chance bekommt, sich zu behaupten. Sie soll einen Artikel über einen Prinzen schreiben und sieht darin ihre Möglichkeit endlich das zu tun, was sie schon immer geträumt hatte: einen eigenen Artikel schreiben und endlich eine richtige Journalistin sein! So geht sie in ein unbekanntes Land und lernt einen jungen Prinzen kennen. Langsam beginnt sie auch, an seinem Ruf zu zweifeln. Hat er wirklich nur Party, Frauen und seinen Spaß im Kopf oder versteckt sich doch etwas anderes hinter seiner Fassade? 

Wie man schon lesen kann, weiß man schon gleich, wie es ausgehen wird. Viel Überraschungen gibt es daher hier auch nicht. Ich finde, dass es sehr nach einer Cinderella Story klingt, was genau mein Geschmack ist. Ich hab wirklich mit Kitsch gerechnet und habe noch mehr davon sogar bekommen. Leider aber wirkte es sehr schnell vor gespult und auch teils gezwungen. Man hat hier versucht so viele Klischees wie möglich hinein zu packen, und dadurch es so kitschig zu machen wie möglich. Leider aber wirkte es eher so, als ob man eine Liste abarbeiten würde. Weniger wäre hier viel mehr gewesen und hätte auch eine bestimmte Stimmung auch beibehalten.
Der Anfang aber war gar nicht mal so schlecht. 

Von der Besetzung her kannte ich bisher nur Rose McIver, die Amber spielt. Sie kenne ich vor allem aus der Serie iZombie (kann ich jeden nur empfehlen!), und so kam ich einfach nicht umhin, sie andauernd als Zombie zu sehen. Das lag aber wahrscheinlich auch daran, dass ihre Darstellung von Liv (ihre Rolle in der Serie iZombie), einfach mehr tiefe hatte als die Amber. Um ehrlich zu sein, dachte ich das die Charaktere mehr tiefe hätten, aber wurde da etwas enttäuscht. Durch das schnelle Abhacken der Liste ging es nicht, die Charaktere glaubwürdig zu spielen. 
Die Schauspieler waren hier aber alle sehr gut und haben ihr Bestes gegeben. Ein paar bekannte Gesichter gab es im Hintergrund dann auch (von anderen Netflix Serien).


Fazit:

Alles in allem ist es eine nette Geschichte mit Kitsch und noch mehr Kitsch. Leider verliert es nach und nach seinen Reiz, da es irgendwann nur noch so wirkt, als ob man eine Liste abhackt. So nach dem Motto: Wer mehr Kitsch rein bekommt, hat gewonnen.
Die Story hätte gut werden können, aber leider hat es den Absprung zu einer wunderschönen Cinderella Story nicht geschafft.



4. Dezember 2017

Autorenvorstellung 02: Jeaniene Frost

Dezember 04, 2017 2 Comments
Hallöchen alle zusammen! 

Heute geht es weiter mit der Autorenvorstellung. Diesmal ist Jeaniene Frost an der Reihe. Sie zählt auch unter meinen Top 3 Lieblingsautoren und ihre Bücher (naja, Cat und Bones ) hab ich schon so oft gelesen, dass ich es nicht mal mehr weiß, wie oft. So allerdings sehen auch die Bücher dieser Reihe aus. 



Jeaniene Frost lebt mit ihrem Mann und ihrem Hund in Florida. Obwohl sie selbst kein Vampir ist, legt sie wert auf einen blassen Teint, trägt häufig schwarze Kleidung und geht sehr spät zu Bett. Und obwohl sie keine Geister sehen kann, mag sie es, auf alten Friedhöfen spazieren zu gehen. Jeaniene liebt außerdem Poesie und Tiere, aber sie hasst es zu kochen. 


Durch ihre Night huntress Serie ist sie bekannt geworden und durch diese Reihe auch eine meiner Lieblingsautorinnen. Ihr Schreibstil ist gefüllt mit sehr viel Humor und durch ihre Art des erzählen, schafft sie es einen an ihre Bücher zu fesseln. 

Hier ist einmal eine Auflistung all ihrer, bis jetzt ins Deutsche, veröffentlichte Bücher:

Cat und Bones - Night Huntress:
  1. Blutrote Küsse 
  2. Kuss der Nacht
  3. Gefährtin der Dämmerung
  4. Der sanfte Hauch der Finsternis
  5. Dunkle Sehnsucht 
  6. Verlockung der Nacht 
  7. Betörende Dunkelheit 

Zu dieser Reihe gibt es auch ein Spin- Off, dass mir persönlich genauso gut gefällt, wie die Hauptreihe!

Night Prince:
  1. Dunkle Flammen der Leidenschaft 
  2. Im Feuer der Begierde
  3. Im Bann der Sehnsucht 


Broken Destiny:
  1. Dämonenasche
  2. Dämonenrache
  3. Dämonenglut

Ich muss ehrlich gestehen, dass es heute mal kein schönstes Cover gibt, da alle sich ähneln und ich finde, dass es ohne die Personen in den Ecken es schöner aussehen würde. Aber das deutsche Cover ist besser als das Englische. 
Da ich vor allem ihren Schreibstil sehr mag, gibt es hier ein paar Zitate, die man auch auf goodreads finden kann. Diese sind vor allem aus ihrer Night Huntress Reihe. 


" Ask me if I sparkle and I'll kill you where you stand." (Bones) 
-This Side of the Grave

"Why don't I just give you a pair of my panties to hang around your neck? Then whenever you feel jealous, you can wave them at whoever's pissing you off."

"We're going to knock those demons out and slay them with the power of Jesus. Hallelujah, can I get an amen?"
- Halfway to the Grave


Habt ihr schon eines ihrer Bücher gelesen? Wenn ja, welches?