11. Juli 2015

[Rezension] Loving - Katrin Bongard

Taschenbuch - LovingInfos zum Buch:

Autor: Katrin Bongard
Titel: Loving
Seiten: 296
Preis (TB): 9,99 €
Preis (ebook): 3,99€
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Beschreibung:

Das hätte Ella nie gedacht. Dass sie – die sich für Bücher und Buchblogs interessiert – sich ausgerechnet in den coolen Luca verliebt. Luca, den alle Mädchen für den tollsten Jungen der ganzen Schule halten. Und den sie bis vor Kurzem nur oberflächlich und arrogant fand. Doch bei einem Schulprojekt über Jane Austens »Stolz und Vorurteil« lernen sie sich besser kennen … Sich nicht zu verlieben – einfach unmöglich! Nur wann trauen sie sich endlich, einander ihre Gefühle einzugestehen?


Meine Meinung:

Um ehrlich zu sein, hätte ich mir nie dieses Buch gekauft, wenn ich nach dem Cover gehen würde. Es ist nicht so, dass ich es schlecht finden würde, es spricht mich einfach nur nicht an. Es passt aber sehr gut zur Geschichte.

In dem Buch geht es um die Buchbloggerin Ella, die sich in den Jungen Luca verliebt. Er ist der beliebteste Junge an der Schule und sie eher die graue Maus, die gerne Bücher liest. Ihr Leben stellt sich aber auf den Kopf, als sie von ihren Eltern eine Laser-OP geschenkt bekommt und so nie mehr eine Brille tragen muss. So auch krempelt sie mehr und mehr ihr Leben um. In diesem neuen Leben spielt Luca eine große Rolle …

Es hat mich etwas gestört, dass man den typischen Buchblogger so pauschalisiert hat: Hat eine Brille, liest viel und hat nicht viel mit der Außenwelt zu tun. Hinzu kam, dass sie plötzlich keine Zeit mehr hatte fürs Bloggen und Lesen, als sie einigermaßen beliebt geworden ist. Es wirkte auf mich so, als ob dieses Buch aussagen will, dass man, wenn man Buchblogger ist, keine Hobbys hat und vor allem aus der Realität flüchten will. Das war eigentlich, was mich am größten am Buch gestört hat. 
An sich ist die Geschichte ganz unterhaltsam gewesen. Es war, als würde man einen typischen Teeniefilm anschauen und so hat man sich auch gefühlt. Die Geschichte war einfach einzuprägen und man musste auch nicht lange überlegen, wo man jetzt war und was gerade passiert ist. Es war wirklich einfach zu lesen.
Dazu beigetragen hat der Schreibstil der Autorin. Es ist relativ leicht zu lesen und man wird nicht vom Sprachlichen herausgefordert. Man kann sich viele Sachen gut vorstellen und auch bei den Charakteren gab es keine Probleme. Das man in der Sicht von Ella gelesen hat, war auch nicht schlecht.

Fazit:

Alles in allem war dieses Buch ein typischer Teeniefilm, nur halt als Buch. Es ist gut geschrieben und ich habe es gerne gelesen. Es ist eine nette Abwechslung und ein gutes Buch für zwischendurch!

Bewertung:
 
3 von 5 Sternen

Kommentare:

  1. Hallo und guten Tag,

    nun ich habe das Buch auch gelesen und fand manche Aussagen und Denkanstösse nicht besonders gut.

    Besonders die Sache mit der Brille und der Laser-OP...hey...Leute in diesem Lebensabschnitt haben es schon schwer genug und eine Brille ist doch in der heutigen Zeit kein Markel der unbedingt beseitigt werden muss um dem Leben wieder einen Sinn zu geben oder?

    LG..Karin...

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    1. Was mich noch stutzig macht ist: Die Eltern haben Geld und erst jetzt fällt es ihnen ein sowas vorzuschlagen? Und wieso wird eigentlich im ganzen Buch kaum erwähnt das sie das eigentlich sich gewünscht hat? Das Ergibt doch keinen Sinn wieso es ihre Eltern ihr dann schenken. Ich würde es ja verstehen wenn sie herumnörgelt wie sehr es sie nervt aber das macht sie ja nicht mal...
      Ich trage selber eine Brille und es ist nicht wirklich ein Makel. Viele haben sich sogar Fake Brillen gekauft xD (als ich 16 war)

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  2. Hallo Alisia,

    mir persönlich ist das auch keine normale Teeniegeschichte so ala Hollywood, wo man denkt it`s Amerika und gut ist es.

    Denn dazu verwendet die Autorin zu viele reale Punkte, wie spielt in Deutschland, Blogger, Schule usw. Mir missfällt die Sache mit den Eltern auch, denn es zeigt , wer reiche Eltern für den gibt es keine Probleme....

    Besondere wenn man selber wohl zumindest so scheint es ganz glücklich ist mit seiner Brille...

    Und was machen die vielen, weniger gut betuchten Eltern, O.K. die dürfen/müssen dann gerne weiterhin ein Buch oder ähnliches schenken und gut ist es....weil es hat nicht reicht "für" so ein Geschenk!!

    Nein, für mich sendet diese Buch falsch Aussagen...das ein Brille ein Makel ist, der nur mit einer Laser-OP beseitig werden kann bzw. aber auch nur wenn Du reiche Eltern hast. Äußerlichkeiten sind alles und darüber erfolgt die Bewertung für alle Zeit. ...

    Und danke , dass Dir da ähnliche Gedanken gekommen sind, denn meistens wird das Buch nur gelobt..


    LG..Karin...

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