Fida - Stefanie Maucher

Oktober 21, 2013 Alisia Mikata 1 Comments



Infos zum Buch:
Titel: Fida
Autor: Stefanie Maucher
Verlag: Luzifer
Seiten: 187
Preis: 13,95€
ebook: 4,99€
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Beschreibung:

Nach einem Besuch in der Stadtbücherei wurde Laura zum letzten Mal gesehen. Was geschah mit ihr? Wie gehen ihre Eltern mit dem Verschwinden des einzigen Kindes um? Das erzählt Stefanie Maucher in ihrem neuen Thriller FIDA. 
Was würden Sie tun, wenn ihr Kind einfach verschwindet? Wenn Sie nicht wissen, ob es noch am Leben oder schon tot ist? Würde Ihre Familie näher zusammenwachsen oder unter der Last auseinanderbrechen? Wann würden Sie die Hoffnung aufgeben? Und wie weit würden Sie gehen, wenn Sie den Täter finden?

(Amazon)

Meine Meinung:


Normalerweise lese ich solche Bücher eher selten, wenn gar gar nicht, daher war es mal etwas Neues für mich. Das Cover hier passt sehr gut zum Inhalt des Buches und daher passend gewählt. Was mir auch positiv aufgefallen ist, dass es irgendwie anders gebunden ist, was mir wirklich sehr gefällt. 

In dem Buch geht es darum, dass Laura entführt wird. Man kann in die verschiedenen Sichten hinein lesen und so kommt man den Personen dadurch viel näher. Es wird in der Sicht vom Entführer, kurz von einem Polizisten, Lauras Familie und auch die Sicht von dem Entführer sein Vater. So hat man viele Eindrücke gleichzeitig, was ich gut fand. So konnte man auch mal in der Sicht eines anderen die ganze Geschichte betrachten.
Geschrieben war es recht flüssig und einfach zu lesen. Ich hatte keine Probleme mir alles wirklich bildlich vorzustellen. Die Umgebung hätte man zwar etwas detaillierter beschreiben können aber schlecht war es nicht. Am meisten hat man in der Sicht von Tatjana (Lauras Mutter) und Tom (Entführer) gelesen. 
Ich weiß nicht so recht was ich von Tatjana halten soll. Sie tut mir leid, dass sie erfahren musste, wie es ist sein Kind zu verlieren und nicht zu wissen, wo es ist. Auch wie sie sich immer mehr zurückzieht, ist verständlich. Doch mir kam es am Ende etwas zu kurz geraten vor. Da hat, nicht nur bei ihr, sondern einfach im Gesamten etwas gefehlt. 
Tom fand ich von Anfang an abstoßend. Seine Sicht der Dinge war einfach nur abscheulich und am liebsten hätte ich ihn gerne geschlagen. Dieses Gefühl kam immer wieder im Laufe der Geschichte in mir hoch. Und ich bin eigentlich nicht brutal. Das hat mich etwas schockiert. Er war wirklich wie für die Rolle es Bösen geschaffen.
Am Anfang des Buches hat man eher wenig von ihm mitbekommen. Der Zeitpunkt in der in Aktion getreten ist war einfach perfekt und auch das Ende war so, wie ich mir seinen Charakter vorgestellt habe. 
Laura war hier das Opfer. Sie war erst 13, als sie entführt wurde. Von außen her war sie rein und unschuldig doch von Innerem genau wie jedes andere Kind auch. Einfach nur ein Kind und mit ihrer Art hat sie mich vollkommen in ihren Bann gezogen. Ihre Sicht der Dinge war einfach nur packend und erschreckend. Sie hat mir auch von Anfang an leid und war eines der Charaktere, wo mir von Anfang an sympathisch war.

Die ganze Gesichte hat mir eigentlich recht gut gefallen, falls man das so sagen kann. Mir war aber am Ende etwas schlecht. Ich fand es schockierend und doch konnte ich einfach nicht das Buch weglegen. Es war traurig, packend, aufregend und gut beschrieben. Gleich am Anfang war man richtig in der Geschichte. Es wird praktisch in zwei verschiedenen Zeiten erzählt. Einmal vom Einführungszeitpunkt (2012) und einmal ca ein Jahr später (2013). 
Gleich nach der Einleitung war man schon mitten im Geschehen. Es war am Anfang nicht wirklich klar, wer wirklich jetzt der Entführer war und so waren auch einige Überraschungen dar. Wie oben schon geschrieben, konnte man in den Sichten der einzelnen Charaktere gut eine Vorstellung von der Geschichte aber auch von ihren Wesen bekommen. Bis zum Ende wusste man nicht, wie es wirklich ausgehen wird.
Das Ende war mal aber wirklich anders, als ich erwartet habe. Leider hat mir hier aber wirklich ein Paar mehr Details gefehlt.

Fazit:

Diese Geschichte geht wirklich einem unter die Haut.  Was ich klasse fand, war einfach, dass man so viele Eindrücke hatte und so genau vorstellen konnte. Es war vieles dar, was ich von einem Buch erwarte. Packend, überraschend, aufregend und vor allem gut beschrieben. Die Spannung war bis zum Ende da. 
Dieses Mal ist es wirklich ganz anders ausgegangen, als ich erwartet habe und somit ein riesen Pluspunkt, auch wenn mir das Ende nicht wirklich gefallen hat, da es einfach zu kurz war. Da hat mir doch etwas gefehlt. Es war echt mal überraschend was 187 Seiten einen erzählen können. Vor allem was für eine Geschichte.
Eine Geschichte, die einem unter die Haut geht.


Bewertung:
4 von 5 Sternen.

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1 Kommentar:

  1. Hallo Alisia,

    dieses Buch hat mich auch total gepackt und berührt.

    Ungewöhnliches Cover mit diesem schmutzigen Händen. Und es gibt kein langes Blabla um die Geschichte. Besonders gut gefallen hat mir der Kampf der Mutter und wie sich die Leute und das Umfeld bzw. die Einstellung zu dieser Situation im Laufe des Jahres so total verändern haben.

    Schrecklich wie sie so alleine mit ihrem Kampf um ihre Tochter dastand...
    Eine Geschichte, die besonders durch seine Kompaktheit besticht und auch deshalb mir noch lange Stoff zum Nachdenken gebracht hat.
    Und auch mit einem Ende , dass man im Verlaufe der Geschichte so wirklich nicht gewartet hat oder auch konnte.


    LG..Karin

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