21. Februar 2013

Kirschroter Sommer - Carina Bartsch

Februar 21, 2013 12 Comments


Infos zum Buch:
Autor: Carina Bartsch
Titel: Kirschroter Sommer
Band: 1
Verlag: rororo 
Seiten: 512
Preis: 9,99€
Link zu Amazon

Beschreibung:

Würdest du deiner ersten Liebe eine zweite Chance geben? Die erste Liebe vergisst man nicht. Niemand weiß das besser als Emely. Nach sieben Jahren trifft sie wieder auf Elyas, den Mann mit den leuchtend türkisgrünen Augen. Der Bruder ihrer besten Freundin hat ihr Leben schon einmal komplett durcheinander gebracht, und die Verletzung sitzt immer noch tief. Emely hasst ihn, aus tiefstem Herzen. Viel lieber lenkt sie ihre Aufmerksamkeit auf den anonymen E-Mail-Schreiber Luca, der mit seinen sensiblen und romantischen Nachrichten ihr Herz berührt. Aber kann man sich wirklich in einen Unbekannten verlieben?
(Quelle: Amazon)

Meine Meinung:

Ich mag das Mädchen sehr auf dem Cover. Sie sieht niedlich und so schön aus. Genau, wie ich mir Emily vorstelle. Den Typen allerdings eher weniger. Er ist nicht gerade der Elyas wie ich ihn mir vorstelle. Trotzdem gefällt mir das Cover sehr gut.

Was mir von Anfang an klar war, ist, das ist sicherlich nicht meine Genre! Allerdings klang der Inhalt so schön und ich musste es unbedingt lesen. Es ist ungewohnt kein Fantasy zu lesen, oder was annähernd so ist. Allerdings hat es auch seinen Reiz.

Vom Inhalt und Schreibstil her muss ich sagen, dass ich mich schon lange nicht mehr so köstlich amüsiert habe. Es ist spannend und vor allem witzig. Einige Male bin ich sogar vor Lachen in Tränen ausgebrochen. Das zieht die Geschichte keineswegs ins Lächerliche. Im Gegenteil: Man findet mehr und mehr Gefallen daran.


Die Geschichte wird in der Sicht von Emily erzählt. Sie erzählt von ihrem Leben und ihren Freunden. Natürlich ist da auch noch der Bruder von der besten Freundin, der ihr auf die Nerven geht. Elyas hat sie eine Ewigkeit nicht mehr gesehen, sieben Jahre um genau zu sein, und als seine kleine Schwester bei ihm einzieht (die beste Freundin von Emily), kommt Emily nicht drum herum mehr Zeit mit ihm zu verbringen. Elyas gräbt unentwegt Emily an und diese stoßt ihn einfach weg. Immerhin hat er ihr sehr wehgetan. Vor langer Zeit …

Es fängt spannend an, und ehe man sich versieht, ist man schon plötzlich hundert Seiten weiter. Es wird mit jeder Seite spannender und um ehrlich zu sein auch lustiger. Je mehr man liest, desto mehr kommt es einem vor, als verbringe man schon sein ganzes Leben mit den Charakteren im Buch. Ab der Mitte wünschte ich mir, dass es noch mehr Seiten haben muss.
Band eins darf doch nicht einfach so schnell zu Ende gehen, war mein erster Gedanke. Doch es ging schneller als gedacht zu Ende. So war ich froh, dass ich schon auch Band zwei hier liegen hatte.
Der Schreibstil ist flüssig und die Handlungen sind nachvollziehbar. Auch die Umgebung und die Personen konnte ich mir relativ gut vorstellen.

Die Personen haben mir alle sehr gut gefallen. Angefangen mit Emily. Sie ist sehr tollpatschig. Das macht sie liebenswert. Sie kann verletzend wirken, hat aber ein ganz lieben Kern. Mir hat sie sehr gut gefallen und ich hab mich von Anfang an mit ihr richtig verbunden gefühlt, da ich auch sehr tollpatschig bin (und dazu kommt noch, dass ich mir selbst auf dem Heimweg verlaufe).

Elyas ist genau mein Typ. Naja, abgesehen von der Haarfarbe. Seine Beschreibung hat mir sehr zugesagt, deswegen gefällt mir auch die Version auf dem Cover von ihm nicht so recht. Er erscheint, wie ein typischer Mann der nur an das eine denkt. Allerdings verbirgt sich hinter dieser Maske eine sehr nette Seele.
Alex ist die beste Freundin von Emily und die Schwester von Elyas. Sie ist mir wirklich ans Herz gewachsen. Ihre offene Art und auch das Sie so aufgeweckt ist einfach liebenswert. Vor allem gefällt mir besonders, dass sie ihr Herz auf der Zunge trägt.

Fazit:

Mein zweiter Roman was ich je gelesen habe und ich muss sagen, es war echt klasse. Mal schauen, vielleicht überzeugt es mich ja noch weitere solche Bücher zu kaufen. Ich persönlich kann es allen empfehlen, da es alles enthält, was man sich wünschen kann. Es ist witzig, hat einen tollen Schreibstil, die Personen sind klasse und das Beste: Es hat auch eine richtig tolle Geschichte.
Kauft es euch!

Bewertung:
5 von 5 Punkten 

15. Februar 2013

In deiner Welt - Georg Huber

Februar 15, 2013 1 Comments


Infos zum Buch:
Titel: In deiner Welt
Autor: Georg Huber
Seiten: 336
Verlag: Shirner
Preis: 11,95€

Beschreibung:

»In unserem Herzen ist nur für ein Gefühl Platz: Angst oder Liebe. In jeder Sekunde müssen wir uns neu für die Liebe entscheiden, denn nur mit ihrer Hilfe können wir unser Leben wandeln.« Eine scheinbar zufällige Begegnung im Park verändert die ganze Welt des verschlossenen Teenagers Nick. Er trifft dort Jack, der ihm die wahren Zusammenhänge des Lebens offenbart. Als Nick Sozialstunden in einer Klinik für Essgestörte ableisten muss, verliebt er sich Hals über Kopf in die Patientin Emily. Doch seine Zuneigung scheint hoffnungslos, denn Emily sieht in ihrem Leben keinen Sinn mehr. Wird es Nick gelingen, ihr zu helfen? Und welche Verbindung besteht wirklich zwischen Nick, Emily und Jack? Begeben Sie sich auf eine spannende Reise voller Erkenntnisse über das Leben, und lassen Sie sich von einem Feuerwerk der Emotionen mitreißen!

(Quelle: Amazon)

Meine Meinung:


Auf dem Cover sind zwei Hände ineinander zu sehen. Das eine gehört einer Frau oder einem Mädchen, und das andere einem Mann oder einem Jungen. Es sieht sehr schön aus mit dem Hintergrund und passt auch sehr gut zur Geschichte in dem Buch.
In dem Buch geht es darum, dass Nick in seiner Wut und seinem Kummer in seiner Welt verloren ist. Ihm scheint so, als würden in seine Eltern nicht mehr Lieben und sein Vater sogar hassen. Als er ausversehen eine Scheibe einschlägt, wird er vom Richter zu Sozialstunden verdonnert. Als er von der Anzeige der Ladenbesitzerin erfährt, haut er von Zuhause ab und geht in den Park, um einfach Ruhe zu haben. Dort trifft er dann Jack, der wie aus dem Nichts erscheint. Erst erscheint ihm dieser Jack komisch, und das auch aus gutem Grund, doch nach einer Weile öffnet sich Nick ihm. Er erzählt von seiner Situation zu Hause und vertraut sich zum ersten Mal jemanden an. Jack hilft ihm seinen inneren Frieden zu finden und auch die Sozialstunden in einer Klinik für Magersüchtige zu meistern, die gar nicht mal so schlecht waren. Dort traf er nämlich Emily. Diese allerdings hat auch was mit Jack zu tun …
Ich fand von Anfang an, dass es sehr schön klang. Es ist, glaube ich, mein erster freiwilliger Roman ohne irgendeine, naja, fast irgendeine, Magie mit drinnen.
Es fängt auch gleich damit an, dass man die Sicht von Nick sieht. Wie er sich fühlt und auch die Beziehung zu den Eltern. Da kamen mir Nicks Probleme sehr bekannt vor. Immerhin hat sich, glaube ich, mal jeder mal unverstanden von den Eltern gefühlt.
Als Nick dann Jack trifft, veränderte sich seine Welt. Jack half ihm mit seinen Problemen fertig zu werden und auch mal zu lächeln und wie ein ehrliches Lächeln auf andere wirkt.
Die Beziehung zwischen Jack und Nick allerdings kam mir ein bisschen fragwürdig vor. Wie Nick am Anfang reagiert hat, fand ich selbstverständlich, doch nachhinein gab es so viele Dinge die einen stutzig gemacht hätten und auch so offen über seine Gefühle zu reden ist auch eigenartig. Als Nick dann auch anfängt offen gegenüber seinen Eltern zu sein und die alles zu akzeptieren schienen, war es für mich mehr als eigenartig.
Mein erster Gedanke war, so etwas gibt es doch gar nicht. Komplet offen zu den Eltern in dem Alter?
Am Anfang wurde auch über Nicks Hobby erzählt, doch dieses kam erst wieder am Ende vor. Das hat die Frage wie, gab es da keine Probleme, aufgeworfen. Auch, dass Nick sich nicht mehr mit seinem besten Freund getroffen hat.
Doch so schlecht, wie ich es grad kritisiert habe, war es gar nicht. Mir haben die Ratschläge von Jack sehr gefallen und das meiste ist mir auch selber aufgefallen. Wie mit diesem lächeln. Die Menschen scheinen in ihrer eigenen Welt so gefangen zu sein und sind so darauf fixiert normal zu sein, sich anzupassen und ja nicht anders zu sein, dass schon ein Lächeln sie aus der Bahn wirft. Als Erstes wissen sie natürlich nicht, wie sie reagieren sollen und so lächeln sie zurück. So auch war es in dieser Geschichte.
Jack scheint so einen inneren Frieden zu haben, dass ein Teil davon auch auf Nick übergegangen ist. Das hat mir an Jack gefallen. Auch, wenn er mir ab und zu etwas eigenartig vorkam.
Nick fand ich am Anfang sehr sympathisch. Nach einer Weile ging er mir zwar auf die Nerven und von einem Jungen gleich gestellt wie ich, ist er auf vierzehn runter gestuft worden. Er war zwar nachhinein wirklich noch sympathisch und auch in der Phase, als er nur geweint hat. Allerdings kam mir mein kleiner Bruder in dem Moment viel Reifer vor, der ist fünfzehn und auch sehr emotional.
Nick allerdings wandelt sich in der Geschichte und wird praktisch zu einem zweiten Jack. Er ist zwar noch schüchtern und nicht selbstbewusst, doch versucht er Emily zu helfen, was ich sehr rührend fand.
Die Zeit in der Emily in der Klinik war, kam mir zwar etwas kurz vor. Doch Emily an sich war mir auf Anhieb sympathisch.
Der Schreibstil des Autors unterstreicht dies auch noch. Wie er schreibt, ist wirklich toll und auch die Umgebung beschreibt er sehr schön.
Die Gefühle zwischen den Personen und vor allem die Gefühle von Nick spielen hier eine große Rolle und das verdeutlicht er auch sehr gut. Es ist spannend und unterhaltsam.

Fazit:

Alles in allem war es ein sehr gutes Buch, das mich gut unterhalten konnte. Ich konnte zwar aus Jacks Weisheiten nicht viel lernen, dafür aber sicherlich andere (immerhin weiß ich das meiste schon). Ein gutes Buch für zwischendurch. Kann es an alle empfehlen die rührende Geschichten lieben.

Bewertung:
4 von 5 Punkten.


12. Februar 2013

Frostzauber - Magische Liebesgeschichten

Februar 12, 2013 0 Comments


Infos zum Buch:
Titel: Frostzauber – Magische Liebesgeschichten
Autor: Tanja Heitmann 
Preis: 8,99€
Verlag: Rowohlt
Seiten: 192
Beschreibung:
Tanja Heitmann, Antonia Michaelis, Gesa Schwartz und andere Autorinnen verzaubern und verführen mit magischen Liebesgeschichten! Eine Nymphe, die in einem zugefrorenen Fluss auf den Liebsten wartet, der sie befreit; ein junger Mann ohne Gestern und Morgen, der nur durch die Tränen einer Liebenden in der Silvesternacht von seinem tragischen Schicksal erlöst werden kann; eine Elfe, zart und zerbrechlich, die die Kraft der Ewigkeit in sich trägt – diese und viele weitere Geschichten laden ein zu einer spannenden Reise voll großer Gefühle!

Meine Meinung:
Es ist schon lange Weihnachten vorbei und endlich hab ich mich an dieses Buch herangetraut. Es ist eine Ansammlung von Kurzgeschichten, die sehr schön von verschiedenen Autorinnen erzählt werden. Darunter ist auch eine Autorin (Tanja Heitmann), die mir nicht ganz so unbekannt ist. Von ihr hab ich auch ein paar Bücher hier stehen.Da es so schön geschneit hat hier, dachte ich, ich fange mit dem Buch endlich mal an.Es liest sich sehr leicht und mit seinen wenigen Seiten ist es auch ziemlich schnell fertig. Jede der Geschichten hat etwas an sich, wo ich mir wünschte, dass es ein wenig länger wäre. Da es Kurzgeschichten sind und jede so um die 40 Seiten lang ist, verstehe ich, dass die Handlungen sehr schnell vorangehen. Was ich sehr schade finde. Jeder dieser Geschichten hätte Potenzial auch länger zu sein.Gleich als Erstes kommt die Geschichte >Unter dem Frosthauch< von Tanja HeitmannSie erzählt von einem Jungen, der viel lieber in den Wäldern ist als in einer Großstadt. Dort erzählt man sich gerne Märchen und eine davon handelt von einem Mädchen, das mit dem Winter kommt. Dieses Mädchen trifft der Junge Mako dann auch und gibt ihr einen Namen. Es wird erzählt, dass sie nur Unglück bringt, doch Mako erkennt gleich, das dem nicht so ist. Er sieht, wie einsam sie ist und das sie eher unglücklich ist. So freundet er sich mit ihr an …
Eigentlich ist es eine Liebesgeschichte, da es aber erst auf der letzten Seite was sich anbahnt, gefällt es mir besser, wenn es einfach am Anfang Freundschaft ist.Dass Mako so an der Natur hängt, lässt ihn für mich, wie einen tollen Menschen erscheinen. Auch Leira ist mir von Anfang an sympathisch.Ihre Sicht wird gleich am Anfang erzählt. Wie sie sich einsam fühlt, was ihr fehlt und wie ihr die Umgebung erscheint. Dann kommt die Sicht von Mato und teils auch von seinem Großvater (ganz, ganz kurz).Der Schreibstil hier ist recht flott. Es geht alles ziemlich schnell und doch ist es darauf bedacht, nichts Wichtiges auszulassen und wenn es sein muss auch bei ein paar Details länger zu verweilen als bei anderen. Das macht es zu einer tollen Geschichte.


Nach dieser Geschichte kommt >Cirque Indigo< von Lilach MerEs geht darum, dass ein Mädchen aus ihrer Heimat nach Frankreich geflüchtet ist. Dort trauert sie über ihre verlorene Heimat und auch ihre beste Freundin. Als sie sich entschließt ihrem Leben ein Ende zu bereiten, taucht ein mysteriöser Mann aus dem Nichts auf. Er lässt ihr eine Einladung zu einem Zirkus zurück und führt sie ins Wunderland.Die ganze Geschichte wird in der Sicht von Marja erzählt. Es wird nicht gesagt, wie alt sie ist, deswegen schätze ich sie so auf zwanzig oder einundzwanzig. Sie erzählt von ihrem Kummer und ihrem Leid und flüchtet vor den Menschen. Als sie sich entschließt ihr Leben ein Ende zu bereiten, kommen auch die zwiespaltigen Gefühle in ihr hoch. Sie vermisst ihre Freundin, die wie eine Schwester für sie war. Sie hatten Pläne. Die Erinnerungen. Alles in allem sehr rührend. Als sie den jungen Mann Luc trifft, dessen Namen sie eigentlich noch nicht weiß, und in einen Zirkus kommt, kommen immer mehr Erinnerungen hoch. Es war nichts zu viel aber es kam mir vor, als wäre diese Geschichte viel länger als 30 Seiten. Es wurde so viel erzählt und man fühlte praktisch alles mit.

Die Autorin hat gekonnt ihren Schreibstil hier eingesetzt.
Die Zeit verging wie im Flug und doch war sie so langsam. Die Umgebung wie alles erzählt wurde und die Gefühle von Marja. Am Ende kam noch mehr Fantasie mit hinein, mehr Magie, darauf aber hätte man verzichten können. Die Geschichte allein mit dem Zirkus war toll, da hat es mit den Flügeln dann bisschen den Reiz abgenommen.


Die gefrorene Zeit von Mechthild Gläser hat mir sehr gut gefallen. Es wird von einem Mädchen erzählt, dass schon ihr ganzes Leben lang einen Jungen kennt. Dieser heißt Tom. Irgendwann fällt ihr allerdings auf, dass dieser nicht altert, und wundert sich. Eines Tages erzählt Tom Hannahs die Wahrheit. Er kommt aus einer anderen Zeit und altert nicht. Das schockiert sie zutiefst, doch ihre Liebe zu ihm lässt sich davon nicht ändern. Als er allerdings zurück in seine Zeit will und eine Zukunft haben will, weiß sie nicht was sie tun soll. Soll sie ihm diesen Wunsch gewähren, denn nur durch ihre Abschiedstränen kann er die Zeitmaschine in Gang setzen, oder soll sie egoistisch sein und ihn für immer bei sich haben?Am Angang hat mir die Geschichte recht gut gefallen. Wie aus Hannahs Sicht alles erzählt wird, wie sich etwas in ihrem verändert und aus einem Freund, den sie schon 11 Jahre kennt ihre große Liebe wird, dass alles ist sehr interessant. Die ganze Geschichte über kam mir alles so echt vor und mit dem kleinen Hauch von Fantasie war ich zufrieden.

Richtung Ende aber ging alles so schnell. Vorher hat sich die Autorin so viel Zeit gelassen, die Umgebung bisschen geschildert, das Wesen von Hannah, Tom und sogar ein Teil von ihren Eltern und plötzlich geht die Geschichte zu Ende wie in einem Märchen. Das war eigentlich mein Minus. In den Geschichten davor ist es ein offenes Ende und hier zwar auch, doch nicht so wie davor. Es kam einfach viel zu schnell.Die Entscheidung lieber für immer in der Zeit festzustecken und seine einzige Möglichkeit weg zu werfen wieder zurück zu kommen, einfach weg zu werfen verstehe ich einfach nicht. Ja, man möchte sicherlich mit einer geliebten Person immer zusammen sein, doch man möchte auch das diese glücklich ist. Da hat mir ein bisschen mehr Hannahs Gefühle dazu gefehlt. Es kam mir am Ende richtig egoistisch vor, dass Hannah nur an sich gedacht hat. Am Ende hat sie ja auch bekommen, was sie wollte.



>Jenseits des Lichts< von Gesa Schwartz hat mir in Gegensatz zu der vorherigen Geschichte mehr gefallen. Da hab ich mir auch sehr gewünscht, dass es bisschen länger andauern könnte.
Obwohl das Ganze hier auch ein bisschen zu schnell ging.Thordis ist immer ein Vaterkind gewesen. Sie teilte mit ihrem Vater die gleiche Leidenschaft und auch vom Äußerem her. Doch als dieser verstorben ist, verfällt sie nicht in Einsamkeit. Sie erinnert sich an die guten Tage mit ihm. Natürlich vermisst sie ihn doch nimmt sie sich immer zu herzen, was er ihr immer gesagt hat.Als eines Abends sie praktisch jemand oder etwas in den Wald hinein ruft, zwischen den Schatten, geht sie dem nach. Sie liebt die Schatten und fühlt sich bei ihnen geborgen. Dort auf einer Lichtung trifft sieVidarDurch einen Raben wird dieser verletzt und sie versucht sich um ihn zu kümmern. Als ein Sturm kommt und sie mit Vidar eingeschlossen in einer Höhle ist, verfällt sie ihm mehr und mehr. Doch, was ist, wenn der Sturm vorüber ist? Was passiert mit ihnen dann? Wird sie ihn jemals wieder sehen?
Ich fand, das die Geschichte eines, der besten war. Am Anfang erfährt man so viel und man kann richtig die Begeisterung von Thordis spüren.In ihrer Sicht wird auch die ganze Geschichte erzählt. Auch die Aufregung und die Verwunderung als sie Vidar trifft und mit ihm in einer Höhle festsitzt. Sie stellt es nicht infrage, dass er kein Mensch ist und das hat mir an ihr gefallen. Auch die Art von Vidar war sehr toll. So geheimnisvoll und doch so offen wie ein Buch (so kam es mir vor). Der Schreibstil der Autorin war auch nicht schlecht und man hat richtig mit gefiebert, wie es wohl ausgehen mag. Es ging drunter und drüber und das Ende war genauso toll. Mir hat diese Geschichte mit Abstand am besten gefallen.


>Preußischblau< von Antonia Michaelis hat mich da nicht so recht überzeugen können. Es ging darum, dass ein junger Mann, nicht richtig Erwachsen und auch kein Kind mehr, nicht so sein will wie alle anderen. Er ist von Beruf her ein Spieleerfinder. So bereist er viele Orte auf Messen und versucht die eine Person zu finden, die genauso anders ist wie er. Für mich erschien diese Art schon recht verzweifelt und das hat mir überhaupt nicht gefallen. In dem ganzen Buch wird nur einmal vielleicht sein Name erwähnt und der Rest sind Gedankengänge eines Verrückten (so erscheint es mir). Er versucht alles logisch zu erklären und doch glaubt er in dem Augenblick, als eine Frau, mehr Mädchen als Frau, vorbei kommt und ihm erzählt, sie sei eine Fee und ihre Flügel sind heraus gerissen wurden. Normalerweise liebe ich die Art von Geschichten doch diese war mir von anhieb an komisch und verwirrend.
Richtung Ende hin hat es für mich sich so angefühlt, als wäre über die ganze Geschichte nichts Besonderes geschehen.Die Autorin versucht Spannung in die Geschichte mit ein zu beziehen doch schafft sie es nicht, mich hiermit zu überzeugen. Es ist zwar schon interessant die Gedankengänge des Jungen zu verfolgen doch wirklich interessant war es nicht.

Die letzte Geschichte heißt >Das Lied des Eiswolfs< von Jennifer Benkau.Diese konnte mich mehr faszinieren als die davor.
Darin geht es darum, dass in einem Dorf jeder die Gabe besitzt, aus Eis etwas Lebendiges zu formen. Allerdings kann Lesla das nicht. Sie wird von ihrem Dorf ausgeschottet. Auch die Gefühle für ihre kleine Schwester wechseln zwischen Liebe, Eifersucht und Schuldgefühle. Als sie im Wald auf einen Eiswolf trifft, weiß sie nicht was sie tun soll. Immerhin kann man einen Eiswolf nur bezwingen, wenn man selber das Eis beherrscht, was sie nicht kann. Dann drängt sich die Frage, wer ihr den Eiswolf auf den Hals gehetzt hat. Nur die sehr Begabten konnten Eiswölfe erschaffen. Wer also wollte ihren tot?

Die Geschichte wird in der Sicht von Lesla erzählt. Wie sie sich ausgeschottet fühlt und wie ihre Familie darunter zu leiden hat, dass sie anders ist. Soweit gefällt es mir gut. Wie auch davor ist das hier eine Liebesgeschichte und sie hat ihren Partner Fynn schon getroffen.Allerdings kann sie ihm nicht sagen das Sie das Eis nicht beherrscht, da sie Angst hat, dass er sie auch so verachtend ansieht. Im Wald trifft sie drei Mal den Eiswolf. Sehr viel für so eine kurze Zeit.Mich hat es hier nicht gestört, dass die Geschichte so schnell voranging. Es war alles richtig spannend erzählt worden und hat auch nichts gefehlt. Für mich war es die erste Kurzgeschichte, die wirklich toll war und auch man zwar dazu ausführlicher schreiben könnte (also ein ganzes Buch) aber es nicht unbedingt sein muss. Es war einfach abgeschlossen.Hier ist der Schreibstil sehr toll. Es wird Spannung aufgebaut und auch die Umgebung und die Gefühle der Menschen werden gut erfasst. Die Bitterkeit von Lesla natürlich am besten. Das hat mir sehr gut gefallen.Am Ende, also wirklich ganz am Ende, war zwar eine Information, die ich gerne verzichtet hätte, aber alles in allem war die Geschichte perfekt.


Fazit:
Eine Kurzgeschichte nach dem anderen die einen in den Bann zieht. Ich kann dieses Buch nur empfehlen. Es erzählt von Liebe und den Zauber des Winters.

Bewertung:
Unter dem Frosthauch: 5 von 5 Punkten
Cirque Indigo: 4 von 5 Punkten
Die gefrorene Zeit: 4 von 5 Punkten
Jenseits des Lichts: 5 von 5 Punkten
Preußischblau: 3 von 5 Punkten
Das Lied des Eiswolfes: 4 von 5 Punkten

11. Februar 2013

Regalvideo Nummero 1

Februar 11, 2013 5 Comments
Halli Hallöchen :),

hab jetzt mal ein Regal video gemacht und weil ich so faul bin bleibt es bei zwei Versuchen. Es tut mir leid liebe Monika ich hab deinen Blognamen glaub vergessen (hab es immer oben in der Lesezeichenleiste) -.-
Naja... Hier ist mein Video :D


...Was mir noch aufgefallen ist... ich hab voll zugenommen ö.ö ich glaub das kommt mir nicht nur so vor...
....
Da Youtube mal wieder so klasse ist, ist das Vid einen Tag später drauf als erwartet... und da youtube + blogger.cm zusammen noch besser sind... kann ich euch einfach nur weiter leiten -.-
und da mein Lap am besten ist, weiß ich nicht ob es bei mir nur so hängt oder es normal so ist...

>HIER GEHT ES ZUM VIDEO<

Naja... viel Spaß beim anschauen -.-

9. Februar 2013

Demi Monde - Rod Rees

Februar 09, 2013 3 Comments

Infos zum Buch:
Titel: Die Mission
Reihe: Demi Monde
Autor: Rod Rees
Band: 1
Verlag: Goldmann
Preis: 12,99€
Seiten: 605
Link zu Amazon

Beschreibung:

Ella Thomas hätte diesen Auftrag nie annehmen sollen. Aber für solche Gedanken ist es nun zu spät. Sie ist in einer Computersimulation gefangen und muss die Tochter des Präsidenten aus der virtuellen Welt der »Demi-Monde« retten. Die amerikanische Regierung entwarf diese Simulation einst als Trainingsgelände für Soldaten und schuf damit unwillentlich eine Falle, die immer mehr Menschen zum Verhängnis wird. Eigentlich ist Ella Jazz-Sängerin, doch nur sie konnte mit einer glaubhaften Tarnung in die Demi-Monde eingeschleust werden, und steht vor einer alternativen Realität, die ihre schlimmsten Albträume wahr werden lässt ...

(Quelle: Amazon)

Meine Meinung:

Das Cover sieht wirklich toll aus. Darauf zu sehen ist ein Mädchen mit einem roten Mantel die eine Straße hinunter rennt. Oben sieht man ein Teil der Landkarte der Demi Monde. So passt es eigentlich recht gut zur Geschichte.

In dem Buch geht es darum, dass Ella Thomas ein Angebot bekommt, den sie nie im Leben angenommen hätte. Sie soll die Tochter der Präsidenten aus den Demi Monde befreien. Doch was sind die Demi Monde? Als Ella dort hinein eingeschleust wird, weiß sie nicht, wie sie alles unterscheiden soll. Es sind Dupes, das ist ihr klar. Doch sie sehen aus wie richtige Menschen. Sind die Menschen in den Demi Monde wirklich nur ein Programm? Dazu kommt, dass die Schrecklichsten aus der Geschichte der Menschheit in diesem Spiel die Kontrolle über diese Welt haben ...


Als ich angefangen habe dieses Buch zu lesen, war ich voller Erwartung. Ein Buch über Computersimulationen. Klingt doch toll nicht?Ist es auch.Am Anfang hat mich das alles aber an ein Anime erinnert, das vor Kurzem erst ins Internet gestellt wurde. Darin geht es auch um ein Simulationsspiel, in dem man auch wirklich sterben kann. Dort sind die Menschen gefangen. In diesem Buch ist es so ähnlich.


Der Anfang war etwas schleppend. Es wird aber mit jeder Seite spannender. Was mir gefallen hat, ist, dass am Anfang jedes Kapitels ein Teil des Gesetzbuches steht (oder wie man das nennen kann). 
Man sieht die Sicht von einer Person aus den Demi Monde. Die Geschichte wechselt sich zwischen Ella Thomas, Trixie Dashwood, Norma (die Tochter des Präsidenten) und Vanka ab. Vanka und Trixie leben in den Demi Monde. Sie sind vom Computer erschaffene Simulationen.

 So erfährt man die Sicht von den Menschen aus den Demi Monde, die wirklich wie Menschen sind. Ich fand das richtig klasse. Auch die Sicht von zwei verschiedenen Menschen aus der realen Welt ist interessant. So kann man sehen, wie sie sich gegenseitig sehen.Ella ist eine farbige Jazzsängerin. Sie weiß, dass sie gut aussieht, und stellt das auch gerne zur schau. Sie war mir gleich von Anfang an sympathisch. Norma ist ein verwöhntes Mädchen die mit nichts zufrieden ist. Sie ist die Tochter des Präsidenten. Sie fand ich eigenartig und auf eine andere Art eher sympathisch. Sie macht keinen hehl daraus, was sie von den Demi Monde hält.

Die Art wie der Autor die Geschichte erzählt ist wirklich toll. Man erfährt mit jeder Seite mehr und mehr über die Menschen der Demi Monde und auch über die Umgebung. Es gibt viele Wörter, die man hinten nachschlagen kann. Ich persönlich hab es aber nicht gebraucht.

Fazit:

Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Es wird mit jeder Seite spannender und hat alles was ich von diesem Buch erwartet habe, sogar noch mehr.Ich bin froh, dass es erst der erste Band war, und freu mich schon sehr auf die Fortsetzung. Ich kann es nur jeden empfehlen.

Bewertung:
5 von 5 Punkten.